Die Tigerella Tomate ist eine historische englische Stabtomate, die vor allem durch ihre rot-orange bis goldgelbe Streifenzeichnung auffällt. Sie reift vergleichsweise früh und verbindet dekorative Früchte mit zuverlässigem Ertrag. Unsere Tigerella-Tomatenpflanzen ziehen wir selbst in Illmitz auf.
Woher kommt die Tigerella Tomate?
Tigerella entstand in Großbritannien in den 1960er-Jahren. Als eine Elternlinie gilt Ailsa Craig. Heute zählt Tigerella zu den bekannten historischen Streifentomaten und gehört bei uns zu den alten Tomatensorten.
Wie schmeckt Tigerella?
Die Früchte sind saftig, süß-fruchtig und besitzen eine lebhafte Säure. Damit eignet sich Tigerella sehr gut für Salate und den Frischverzehr – etwa auf Brot, zu Mozzarella oder auf gemischten Tomatenplatten, wo die Streifen auch aufgeschnitten ein Blickfang bleiben. In unserer Auswahl findest du sie deshalb sowohl bei den Salattomaten als auch bei den Tomaten-Raritäten.
Frucht und Wuchs
Die runden Früchte wiegen meist etwa 70–100 g und entwickeln beim Abreifen orange-goldene bis gelbliche Streifen. Tigerella wächst als kräftige Stabtomate und erreicht je nach Kulturbedingungen etwa 150–200 cm. Die Sorte gilt als früh und ertragreich.
Tigerella anbauen
Tigerella bevorzugt einen sonnigen, warmen Standort und kann auch im Freiland gut kultiviert werden. Für gleichmäßig schöne Früchte und weniger Krankheitsdruck empfehlen wir dennoch einen möglichst geschützten Platz. Im Topf solltest du mindestens 20 Liter, besser 25–30 Liter einplanen. Als Stabtomate wird Tigerella regelmäßig ausgegeizt und gut angebunden; wie das geht, zeigt unser Ratgeber Tomaten ausgeizen.
Tigerella und Green Zebra vergleichen
Wer gestreifte Tomaten mag, sollte auch Green Zebra ansehen. Während Tigerella rot mit hellen Streifen abreift, bleibt Green Zebra bei Vollreife grün-gelb und setzt geschmacklich einen deutlich anderen Akzent.