Marmande Superprecoce – Besonderheiten der Sorte
Marmande Superprecoce gehört zur französischen Marmande-Gruppe und verbindet deren typische gerippte Fleischtomatenform mit einer frühen Reife. Die Pflanze wächst semideterminiert und bleibt häufig kompakter als klassische, durchgehend wachsende Stabtomaten. Dadurch ist sie auch für überschaubare Beetflächen interessant. Die samenfeste Sorte ist bei unseren alten Tomatensorten zu finden.
Frucht, Geschmack und Verwendung
Die roten, flachrunden Früchte sind deutlich gerippt und wiegen meist etwa 150 bis 250 Gramm. Ihr festes, saftiges Fleisch schmeckt süß-aromatisch, würzig und angenehm ausgewogen. Die schnittfesten Tomaten passen in Salate und Sandwiches, können aber auch gegrillt oder in warmen Gerichten verarbeitet werden. Weitere große Sorten findest du bei unseren Fleischtomaten.
Marmande oder Costoluto Genovese?
Beide sind gerippte Fleischtomaten mit meist 150–250 g schweren Früchten. Die Costoluto Genovese ist eine traditionelle italienische Sorte mit tief gerippten Früchten, wächst als Stabtomate und reift mittelspät. Marmande Superprecoce stammt aus Frankreich, reift mit etwa 65 Tagen nach dem Auspflanzen früh und bleibt durch den semideterminierten Wuchs mit etwa 100–160 cm überschaubarer.
Anbau im Beet oder Topf
Trotz des kompakteren Wuchses benötigt Marmande Superprecoce eine stabile Stütze, weil die Früchte relativ schwer werden. Nur mäßig ausgeizen, damit ausreichend tragende Seitentriebe erhalten bleiben. Vollsonnig, warm und möglichst geschützt pflanzen. Für die Kübelkultur mindestens 20 bis 25 Liter Erde vorsehen. Wie stark du ausgeizen solltest, erklärt unser Ratgeber Tomaten ausgeizen; den passenden Pflanztermin findest du unter Wann Tomaten pflanzen?
Tomatenjungpflanze aus eigener Anzucht
Wir ziehen die Marmande Superprecoce Tomatenpflanze in unserem Familienbetrieb in Illmitz selbst an. Die Jungpflanze wird nach dem Versand zunächst hell und geschützt aufgestellt und schrittweise an direkte Sonne und Wind gewöhnt. Dauerhaft ins Freiland kommt sie erst, wenn keine Spätfröste mehr zu erwarten sind.