Cherokee Purple – Besonderheiten der Sorte
Cherokee Purple zählt zu den bekannten historischen Fleischtomaten. Die Sorte wurde Anfang der 1990er-Jahre durch den Tomatenexperten Craig LeHoullier verbreitet. Ihre großen, oft etwas unregelmäßigen Früchte zeigen eine dunkle rosaviolette bis mahagonifarbene Tönung; grüne Schultern können bei Vollreife erhalten bleiben.
Frucht, Geschmack und Verwendung
Die meist 250 bis 450 Gramm schweren Tomaten haben eine saftige, eher weiche Struktur. Ihr Aroma ist reichhaltig, süß-würzig und von angenehmer Säure begleitet. Cherokee Purple kommt frisch besonders gut zur Geltung: als kräftige Tomatenscheibe, in Salat und Caprese oder auf Burgern und Sandwiches.
Anbau im Beet oder Topf
Die indeterminierte Pflanze wächst während der Saison weiter und benötigt eine stabile Stütze. Wir empfehlen die Kultur an einem warmen, sonnigen und regengeschützten Platz sowie ein bis zwei Haupttriebe. Große Früchte oder Rispen zusätzlich sichern. Im Kübel mindestens 25 Liter, besser mehr Volumen verwenden und auf gleichmäßige Bodenfeuchte achten.
Tomatenjungpflanze aus eigener Anzucht
Wir ziehen die Cherokee Purple Tomatenpflanze in unserem Familienbetrieb in Illmitz selbst an. Die Jungpflanze wird nach dem Versand zunächst hell und geschützt aufgestellt und schrittweise an direkte Sonne und Wind gewöhnt. Dauerhaft ins Freiland kommt sie erst, wenn keine Spätfröste mehr zu erwarten sind.