

Zutaten
- 1 Wildgans
- 1 Fasan
- 1 Hase
- Schmalz zum Anbraten
- 4 große Zwiebeln
- 1 Sellerieknolle
- 3 große Karotten
- 2 Petersilwurzeln
- 1 Stange Lauch
- 6 Knoblauchzehen
- 4 Jalapeño Chilis
- Ca. 100 g Tomatenmark
- 500 ml Rotwein
- 5 Liter Wildfond (Alternativ 2 Flaschen konzentrierter Fond + Wasser)
- 500 ml Schlagobers
- 250 g Sauerrahm
- 4 EL Preiselbeeren
- Salz, Pfeffer, Majoran, Piment, Lorbeerblätter und Wacholderbeeren
Zubereitung
Zubereitung
- Im erhitzten Schmalz braten wir die Wildbretteile scharf an.
- In der Zwischenzeit hacken wir das Gemüse klein. Nicht zu viel Aufwand reinstecken, es wird am Ende alles püriert.
- Zwiebeln in Ringe, Sellerie, Peterwurzen und Karotten in Würfel, den Lauch in Scheiben und den Knoblauch grob hacken.
- Sobald das Fleisch gut Farbe genommen hat, nehmen wir alles aus dem Kessel (geht auch wieder im großen Topf am Herd).
- Ins selbe Fett geben wir nun Zwiebeln zum Rösten. Anschließend kommt das Wurzelgemüse und der Lauch dazu.
- Anschließend wird der Knoblauch und Jalapeño Chili noch kurz mitgeröstet.
- Wenn das Gemüse Farbe genommen hat, kommt das Tomatenmark dazu. Gut umrühren und dann mit Rotwein abgelöscht.
- Mit ca. 5l Wildfond aufgießen.
- Nun die Gewürze dazu und alles ca. 1,5h schmoren lassen.
- Sobald das Fleisch zart ist, alles wieder raus, zuputzen und in kleine, mundgerechte Würfel schneiden.
- Die Suppe ohne das Fleisch gut pürieren und mit Schlagobers und Sauerrahm verrühren.
- Abschließend die Preiselbeeren dazu und das Wildbret wieder in die Suppe geben.
- Fertig!
- Tipps:
- Funktioniert selbstverständlich auch mit Reh, Ente, Hirsch, Wildschwein und anderen Wildarten.
- Lorbeer, Wacholder und Piment in ein Gewürzsäckchen geben und vor dem Pürieren vollständig entfernen.
EIN PAAR WEITERE TIPPS FÜR DICH
Wurzelgemüse, Wildfond und Chili: die Balance in der Wildsuppe
Wildsuppe lebt vom Zusammenspiel kräftiger Aromen: geröstetes Wildbret, Wurzelgemüse, Rotwein und Wildfond bilden die Basis, Preiselbeeren und Sahne bringen am Ende die nötige Balance zwischen herzhaft und cremig.
Warum das Gemüse grob geschnitten werden darf
Da die Suppe am Ende vollständig püriert wird, muss beim Schneiden von Zwiebeln, Sellerie, Petersilwurzel, Karotten und Lauch keine Sorgfalt auf gleichmäßige Stücke gelegt werden – das spart Zeit, ohne das Ergebnis zu beeinträchtigen.
Das Gewürzsäckchen als sauberer Kompromiss
Lorbeer, Wacholder und Piment geben beim Schmoren wichtige Aromen ab, sollen aber nicht mitpüriert werden. Ein Gewürzsäckchen löst dieses Problem elegant: volles Aroma während des Kochens, restlos entfernbar vor dem Pürieren.
Jalapeño als dezente Würze statt dominanter Schärfe
In einer Suppe mit so vielen kräftigen Aromen – Wildfleisch, Rotwein, Wurzelgemüse – würde eine sehr scharfe Chili die Balance stören. Jalapeño bringt stattdessen eine dezente, spürbare Würze, die sich unterordnet statt zu dominieren.
Schlagobers, Sauerrahm und Preiselbeeren: der Ausgleich am Schluss
Schlagobers und Sauerrahm machen die pürierte Suppe cremig, während die Preiselbeeren am Ende einen fruchtig-säuerlichen Kontrapunkt zur Deftigkeit setzen. Das in mundgerechte Würfel geschnittene Wildbret kommt erst zum Schluss zurück in die Suppe und bleibt dadurch als eigenständige Textur erhalten.
Die Jalapeño-Chili für dieses Rezept findest du in unserer Kategorie Schärfe 0-3.
